McLaren MP4/4.
Technisches Artefakt
im Maßstab 1:2.
Kein konventionelles Maßstabsmodell. Ein physisch konstruiertes Objekt, geschaffen, um Proportion, Struktur, Material und Präsenz in einem Maßstab zu erforschen, in dem die Maschine real zu wirken beginnt.

Halbe Abmessungen.
Weit mehr als halbe Präsenz.
Mit einer Länge von rund 2 Metern bewegt sich Projekt 01 zwischen Modell, Skulptur und Maschine. Das Format 1:2 bewahrt die visuelle Logik des Originals und schafft zugleich ein Objekt mit echter physischer Präsenz.

Maßstab wird zu Präsenz.
Im Maßstab 1:2 wirken die vertrauten Proportionen eines Formel-1-Fahrzeugs nicht mehr wie eine Miniatur. Räder werden zu substanziellen Objekten, Fahrwerkselemente gewinnen mechanisches Gewicht und die Karosserie beginnt den Raum wie eine reale Maschine einzunehmen.

Wenn CAD nicht ausreicht.
Das digitale Modell definierte die Architektur, doch die endgültigen Entscheidungen entstanden beim realen Bau. Kanten, Flächen, Haltung und die Beziehungen zwischen den Komponenten wurden am physischen Objekt verfeinert.



Die visuelle Sprache ist konstruktiv.
Fahrwerksgeometrie, Radposition, aerodynamische Flächen und der schmale Zentralkörper sind keine dekorativen Details. Sie bestimmen den Charakter des Objekts und mussten als stimmige physische Baugruppe zusammenwirken.



Als Objekt gebaut,
nicht als Modell vergrößert.
Projekt 01 kombiniert Verbundwerkstoffschalen, strukturelle Kerne, 3D-gedruckte Komponenten und gefertigte Metallldetails. Jedes Material wird dort eingesetzt, wo seine Stärken liegen: Form, Steifigkeit, Oberfläche, Präzision oder mechanische Glaubwürdigkeit.


Das Artefakt erschließt sich aus der Nähe.
Flächenübergänge, mechanische Verbindungen, Reifen, Cockpitkanten und handbearbeitete Komponenten sind ebenso wichtig wie die Gesamtsilhouette.





Komponenten mit eigener physischer Präsenz.
In diesem Maßstab sind die Reifen keine kleinen Zubehörteile mehr. Masse, Breite, Beschriftung und Oberfläche werden zu prägenden Elementen des Artefakts.

Das fertige Objekt existiert im realen Raum.
Projekt 01 wird als reales Artefakt fotografiert. Licht reagiert auf tatsächliche Oberflächen, die Reifen tragen Gewicht, und jede Perspektive zeigt die Konsequenzen der physischen Konstruktion.

